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Von Profis gemacht - für Profis gedacht.

Elastomerprodukte

Gummi- und Gummi-Metall-Produkte nach Kundenspezifikation

AS-KA bietet Ihnen ein sehr breites Standardsortiment an Elastomer-Produkten. Zu fertigungs-bedingten Mindestmengen werden Standardprodukte mit vorhandenen Werkzeugen hergestellt und können kostengünstig angeboten werden.

Sollte unser Standardangebot kein spezifisches Gummi- oder Gummi-Metall-Produkt für Ihren Anwendungsfall bereithalten, dann fertigen wir gerne nach Ihren Spezifikationen. Schicken Sie uns Ihre technische Zeichnung oder ein Muster. Wir erstellen umgehend ein unverbindliches Angebot.

Unser Internetauftritt präsentiert lediglich einen Ausschnitt unserer Gesamtproduktpalette. Wir beraten Sie telefonisch zu weiteren Produkten, Werkstoffen und Einsatzmöglichkeiten.

 


Elastomer-/TPE- Produktsortiment

 Das Bild zeigt das Produktsortiment von AS-KA: Formschläuche, Gummi-Profile, Gummi-Formteile und Gummi-Metall-Teile

 


Vorteile von (TPE-) Elastomerprodukten

  • Hohe Zugfestigkeit
  • Geringe Abriebwerte
  • Beständigkeit gegen chemische Einflüsse
  • Hohe Druckbeständigkeit (große Shore-Härte Auswahl)
  • Hohe Verformungsstabilität/Flexibilität
  • Temperaturbeständigkeit
  • Lange Standzeiten
  • Absorbierung von Stoßbelastungen
  • Zuverlässige Dämpfung von Vibrationen
  • Bestes Preis/Leistungsniveau
  • Eigene Compoundanlage
  • Eigener Werkzeugbau

AS-KA - Ihr Spezialist für anspruchsvolle Elastomerlösungen.

 


Werkstoff- & Herstellungs-Informationen

Naturkautschuk

Naturkautschuk ist ein elastisches Polymer und wird aus Kautschukbäumen in Form von Kautschukmilch (Latex) gewonnen. Kautschuk wird hauptsächlich zur Herstellung von Gummi durch Vulkanisierung verwendet. AS-KA setzt Naturkautschuk für die Herstellung von Gummi-Metallteilen wie Schwingungsdämpfern und Antivibrationselementen ein.

Nach DIN 53 505 wird die Härte von Kautschuk gemessen. Die Einheit der Härte wird in SHORE A (C und D) angegeben.

Elastomere

Elastomere sind relativ stark verformbare Kunststoffe. Ihre Form ist fest, aber reagiert elastisch auf Zug- und Druckbelastung. Nach ihrer Verformung ziehen sich Elastomere wieder in ihre ursprüngliche Gestalt zurück.
Es gibt zwei Hauptgruppen der Elastomere: chemisch vernetzte Elastomere (Gummiwerkstoffe) und thermoplastische Elastomere. Aufgrund Ihrer elastischen Eigenschaft sind Elastomere besonders gut zur Herstellung von Dichtungen geeignet. (Elastomere werden häufig als "Gummi" bezeichnet, jedoch handelt es sich um eine Kunststoffart.)

Chemisch vernetzte Elastomere sind durch Vulkanisation nicht schmelzbar und zersetzen sich bei hohen Temperaturen.

Thermoplastische Elastomere sind in ihrer Makromolekülstruktur nicht chemisch vernetzt und können daher bei hohen Temperaturen geschmolzen werden. In einem weiten Temperaturbereich weisen thermoplastische Elastomere die charakteristischen Eigenschaften von Elastomeren auf.

Generell sind Elastomere und thermoplastische Elastomere aufgrund ihrer Eigenschaften bei der Herstellung von Dichtungen im Bereich der Dichtungstechnik unverzichtbar.

Thermoplaste

Thermoplaste sind hochpolymere Werkstoffe. Sie sind schmelzbar und wesentlich härter und steifer als Elastomere.
Größere Dehnungen sind bei Thermoplasten nicht reversibel, d.h. thermoplastische Formteile bleiben verformt. Aus diesem Grund werden die Werkstoffe auch Plastomere genannt. Plastomere finden vor allem in der Dichtungstechnik Anwendung.

AS-KA verwendet PVC zur Herstellung von Gummi-Profilen.

Thermoplastische Elastomere

TPE liegen struktur- und verhaltens­technisch zwischen Kunststoff (Thermoplaste) und Gummi (Elastomere). Thermoplastische Elastomere - sogenannte TPE - sind Kunststoffe die sich unter Wärmezufuhr plastisch verformen lassen und so ein thermoplastisches Verhalten zeigen. Bei Raumtemperatur verhalten sich thermoplastische Elastomere vergleichbar den klassischen Elastomeren.

Meist tragen TPE dazu bei Produkte aufzuwerten und liefern Vorteile gegenüber den Elastomeren. Zu den TPEs zählt PVC, welches bnei As-KA zur Herstellung der Gummiformschläuche und Profile eingesetzt wird. TPE-O oder TPO steht für thermoplastische Elastomere auf Olefinbasis, das sind vorwiegend PP/EPDM. TPE-V oder TPV steht für vernetzte thermoplastische Elastomere auf Olefinbasis, vorwiegend PP/EPDM.

Vulkanisation

Unter Vulkanisation versteht man das chemisch-technische Prinzip, bei welchem Natur- und/ oder Synthesekautschuk in gummielastische Polymere überführt wird. Dabei wird der Rohkautschuk mit Schwefel oder schwefelspendenden Stoffen (z.B. Dischwefeldichlorid), Katalysatoren (z.B. Zinkoxid) und Füllstoffen zusammengebracht und erhitzt. Durch den Einfluss der erhöhten Temperatur und zusätzlichem Druck werden die langkettigen Moleküle des Kautschuks durch Schwefelbrücken dreidimensional verbunden. Dies sorgt dafür, dass die plastischen Eigenschaften des Kautschuks verloren gehen und es einen elastischen Zustand erreicht. Wie elastisch das so entstandene Gummi ist, hängt davon ab, wie viele Schwefelbrücken bei der Reaktion entstanden sind. Die Anzahl der Brücken verhält sich dabei proportional zur eingesetzten Schwefelmenge und der Dauer des Vulkanisationsvorgangs. Dies ist entscheidend, da mit ansteigender Anzahl der Schwefelbrücken die Festigkeit und Härte des Gummimaterials zunimmt.

Bei der Vulkanisation wird zwischen der Heiß- und Kaltvulkanisation unterschieden. Bei der Herstellung in Form der Vulkanisation kommt der Schwefel in Form von SCl² oder elementaren Schwefel zum Einsatz und das Kautschuk-Schwefelgemisch wird dabei auf 120-160° erhitzt. Bei der Kaltvulkanisation läuft der Prozess bei Raumtemperatur und in Verbindung mit S²Cl² ab.

Bei Kautschukarten, die keine Doppelbindungen aufweisen (z.B. EPM), müssen weitere Verfahren verwendet werden. Peroxide, Metalloxiden oder energetischer Strahlung bilden dabei die möglichen Alternativen zu den Schwefelbindungen.

Als Resultat der Vulkanisation wird der Kautschuk wesentlich resistenter gegen mechanische Beanspruchungen sowie atmosphärische und chemische Einflüsse. Über lange Zeiträume hinweg werden die Schwefelbrücken durch Sauerstoffbrücken ersetzt. Daher wird Gummi im Alterungsprozess porös.

Fast alle AS-KA Elastomere können vulkanisiert werden. Bei unseren Gummi-Profilen bieten wir auch Eckvulkanisation an.

Extrusion

Unter Extrusion/Extrudieren versteht man ein Verarbeitungsverfahren für Kautschuk-Mischungen. Dabei wird beispielsweise das Granulat von oben in einen Füllzylinder gegeben, dort wird es erhitzt, plastiziert und homogenisiert. Mit Druckkraft wird die entstandene Masse aus dem unteren Ende des Zylinders gepresst. Durch entsprechende Öffnungen erhält der so entstehende Endlosstrang seine Form. Nach der Herstellung des Gummi-Starngs erfolgt die abschließende Vulkanisation. Dieses Verfahren wird vor Allem zur Herstellung von Profilen oder Schläuchen verwendet.

Druckpressen

Das Prinzip des Pressverfahrens, engl. compression-moulding, dient der Gummi-Formteil-Herstellung. Ein vorbereiteter noch kalter Kautschukrohling, welcher vom Gewicht und seiner Form dem jeweiligen Endprodukt angepasst ist, wird in das geöffnete Teil eines Werkzeugs eingelegt. Unter hohem Druck und der zur Vulkanisation benötigten Hitze wird der obere Teil auf den Rohling gepresst. Die Kautschukmischung fließt in den Hohlraum zwischen den beiden Teilen des Werkzeugs, das sog. Nest, und erhält so seine gewünschte Form.

Spritzgießen

Das Spritzgussverfahren, engl. injection-moulding, ist eine weitere Variante zur Formteilherstellung. Hierbei wird das Kautschuk-Material in durchwärmten Schnecken-Spritzgussmaschinen plastiziert und homogenisiert. Durch Druck wird die warme Kautschukmasse in das jeweilige spezielle Werkzeug eingespritzt. Im Werkzeug wird durch einfaches Erkalten des Materials oder eine Vernetzungsreaktion wieder eine feste Form erreicht. So bestimmt der Hohlraum des Werkzeugs, auch Kavität genannt, die endgültige Form des Gummiformteils. Aus dem Spritzgussverfahren geht so schon das fertige Produkt hervor.

Druckpressen und Spritzgießen Unterschiede

Das Druckpressverfahren weist relativ lange Zykluszeiten auf, da das Kautschukmaterial vor jedem Vorgang individuell von dem jeweiligen Werkzeug erhitzt werden muss. Außerdem ist es ungenauer in der Ressourcennutzung als das Spritzgussverfahren, was einen höheren Kautschukbedarf mit sich bringt und u. U. eine Nachbereitung der Produkte. Das Spritzgussverfahren hat durch den bereits warmen Kautschuk eine kürzere Vulkanisationszeit. Dies macht nicht nur die entsprechende Zykluszeit kürzer, sondern kann durch die kürzere thermische Belastung eventuell auch eine bessere Qualität der Produkte implizieren. Die Endprodukte des Spritzgussverfahrens haben auch eine höhere Maßgenauigkeit, dies macht eine Nachbereitung meist überflüssig.

ACM (Acrylatkautschuk)

ACM weist eine gute Beständigkeit gegen Schweröle auf und zeichnet sich durch eine gute Resistenz gegen Ozon, hohe Temperaturen und Sauerstoff aus. Dies spielt insbesondere in der Herstellung von Dichtungsteilen für die Automobilindustrie eine wichtige Rolle.

Temperaturbeständigkeit: von -40 °C bis 180 °C

AEM (Ethylen-Acrylat: VAMAC®)

AEM - Ethylen-Acrylat-Kautschuk ist ein Polymerisat aus Ethylen-Methyl-Acrylat mit Carboxylgruppen. Es ist eine wärmebeständigere Version von ACM und besitzt eine bessere Festigkeit. Allerdings hat es eine schlechtere Mineralölbeständigkeit. AEM eignet sich für anspruchsvolle Automobilanwendungen wie Turboladerschläuche und Luftführungselemente. Es kommt daher insbesondere bei der Herstellung von Gummi-Formschläuchen und O-Ringen zum Einsatz. AEM ist wie auch ACM unter dem Handelsnamen VAMAC® der Fa. DUPONT bekannt.

Temperaturbeständigkeit: bis 180 °C, kurzzeitig bis 200 °C

CR (Polychloropren)

CR ist ein Synthesekautschuk, der unter anderem im Automobilbau eingesetzt wird. Polychloropren ist gegen Kältemittel wie Alkohol oder Ammoniak beständig. Außerdem wird es meist in Verbindung mit Silikonöle und Fette eingesetzt oder dort wo es mit Salzwasser in Berührung kommt. Es hat eine bessere Ozonbeständigkeit, Wetter-und Alterungsbeständigkeit gegenüber NBR. Aufgrund seines guten elastischen Verhaltens eignet es sich besonders gut für die Herstellung spezieller Gummiformteile und Gummi-Formschläuche.

Kabelummantelungen, Formschläuche, extrudierte Profile und Dichtungen auf Basis von Chloropren-Kautschuk kommen aufgrund der günstigen Eigenschaftskombinationen besonders im Automobilbau zum Einsatz.

Die gute Abriebfestigkeit Polychloroprens spricht für seine Verwendung zur Gummi-Profil-Herstellung und zur Formteilherstellung. Aufgrund seines selbstlöschenden Verhaltens ist es für Bereiche mit Brandgefahr geeignet.

CR weist geringe Kraftstoffbeständigkeit auf und besitzt nachteilige Eigenschaften gegenüber Lösungsmittel und Dampf. Im deutschen Sprachraum ist er auch unter dem Markennamen Neopren (Dupont) bekannt.

Temperaturbeständigkeit: -25 bis +100°C; Heißwasser ist nicht empfehlenswert.

ECO (Epichlorhydrin)

ECO ist mineralölbeständig und hat eine gute Witterungs- und Ozonbeständigkeit. Gute Elastizität und Kälteflexibilität sowie ein geringer Druckverformungsrest. Epichlorhydrin eignet sich daher sehr gut für die Herstellung von individuellen Gummiformteilen, Dichtungen, Membranen, Formschläuchen und Walzenbezüge. Es hat eine sehr gute Alkoholbeständigkeit und eine sehr geringe Gas- und Treibstoffdurchlässigkeit.

Einsatz findet ECO vor allem überall dort, wo gute Mineralölbeständigkeit und gleichzeitig gute Witterungs- und Ozonbeständigkeit Voraussetzung sind. ECO- Mischungen benötigen relativ lange Vulkanisationszeiten und sind nicht aromatenbeständig.

Temperaturbeständigkeit: -35°C bis +130°C

EPDM (Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk)

EPDM ist ein terpolymeres Elastomer (Gummi) und somit ein synthetischer Kautschuk. Im Bereich der Dichtungs-Herstellung ist EPDM weit verbreiteter Werkstoff. Auch bei starker UV- und Ozonbelastung ist es sehr alterungsbeständig und daher gut für den Außeneinsatz (z.B. Gummiprofile) geeignet. Es ist sehr elastisch und beständig gegen viele Laugen und verdünnte Säuren und Bremsflüssigkeiten auf nicht mineralölhaltiger Basis und in allen polaren Medien, daher auch in CIP-/SIP-Medien, zu empfehlen. EPDM ist heißwasser- und dampfbeständig und aufgrund dessen für die Herstellung von Heißwasser-Schläuchen unerlässlich. Aufgrund dieser Wassserbeständigkeit zählt EPDM in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie zu den am weitesten verbreiteten Werkstoffen. Außerdem ist dieses terpolymere Elastomer äußerst abriebsfest und besitzt eine gute Reißdehnung und Festigkeit.

Man findet EPDM in der Gummi-Dichtungs-Technik, bei der Herstellung von Gummiprofilen, der Herstellung von Spezial-Profilen und  bei der Herstellung von Formschläuchen.

EPDM ist gegen Mineralölprodukte und bestimmte Lösungsmittel nicht beständig und ist schlecht verklebbar mit anderen Bauteilen.

Temperaturbeständigkeit: -40 bis +120°C

EPDM Moosgummi

Gummi-Produkte aus Moosgummi sind leicht, weich, elastisch und widerstandsfähig. Sie haben eine enorm hohe Dichtfähigkeit und sind sehr gut verformbar. Die Ozon-, Witterungs- und UV-Beständigkeit von EPDM Moosgummi ist sehr gut bis ausgezeichnet, genauso wie die Beständigkeit gegen Säuren, Basen, Kethone und Alkohol. Im Bereich der Dichtungstechnik eignet sich EPDM Moosgummi, genauso wie EPDM, hervorragend für die Gummiprofil-Herstellung.

FKM (Fluorkarbon-Kautschuk: Viton®)

FKM weist eine gute Beständigkeit in Mineralölen und Fetten, Kraftstoffen und aliphatischen sowie aromatischen Kohlenwasserstoffen, einigen schwerentflammbaren Druckflüssigkeiten und synthetischen Ölen auf. FKM besitzt außerdem eine hohe chemische Stabilität und geringe Gasdurchlässigkeit. Durch seine geringe Gasdurchlässigkeit ist FPM für Hochvakuum geeignet. Gute Beständigkeit gegen HF-A, B und D Flüssigkeiten. (Wasser in Öl Emulsion, Öl in Wasser Emulsion, wasserfreie synthetische Flüssigkeit)

Aufgrund der guten Haftung zwischen Gummi und Metall, die dank diaminisch vernetzten Elastomeren erzielt wird, wird FKM zur Herstellung von Gummi-Metall-Puffern bzw. Schwingungsdämpfern und Gummiformteilen verwendet.

FKM wird gegenüber NBR in der Herstellung von Gummiformteilen bevorzugt, wenn hohe Betriebstemperaturen oder besondere Chemikalienbeständigkeit benötigt werden.

Temperaturbeständigkeit: -30°C bis +200°C

HNBR (Hydriertes NBR)

HNBR ist eine Weiterentwicklung normaler NBR-Polymerisate, ermöglicht aber weitreichenderer Anwendungsgebiete als NBR.

HNBR hat eine hohe Stoßelastizität und ist kälteflexibel. HNBR unterscheidet sich zu NBR durch die wesentlich höhere Temperaturbeständigkeit von ca. 150 °C (im Dauereinsatz) anstelle von ca. 100 °C bei NBR und einer höheren Abriebsbeständigkeit. Zudem weist es eine bessere Ozon- und Witterungsbeständigkeit vor. Aufgrund der Fettbeständigkeit werden in milchverarbeitenden Betrieben (z.B. die Formschläuche) EPDM-Werkstoffe durch HNBR ersetzt.

HNBR eignet sich zur Herstellung von Gummi-Metall-Puffern und zur Herstellung von Formschläuchen. Es ist gut einsetzbar im Zusammenhang mit Heißwasser, Kältemittel R 134A und Dampf.

Für elektr. Isolierungen nicht geeignet, nicht sehr kältebeständig und brennbar.

Temperaturbeständigkeit: -30°C bis +150°C

MVQ (Silikonkautschuk)

Beständig gegen Motorenöle und Getriebeöle aliphatischer Art sowie tierische und pflanzliche Öle und Fette. Schwer entflammbare Hydraulikflüssigkeiten und hochmolekulare chlorierte aromatische Kohlenwasserstoffe sowie Wasser bis +100°C kann MVQ Stand halten. Es ist ozonbeständig, alterungsbeständig und witterungsbeständig. Beste Kälteflexibilität und sehr gute dielektrische Eigenschaften. Der Unterschied zwischen MVQ und VMQ liegt in Ihrer Bezeichnung: MVQ verwendet man nach DIN ISO und VMQ nach ASTM

MVQ wird vor Allem bei der Herstellung spezifischer Formteile im Lebensmittel- und medizinischen Bereich benötigt.

MVQ ist nicht beständig gegenüber Wasserdampf über +120°C, Säuren und Alkalien und Kraftstoffen sowie aromatischen Kohlenwasserstoffen. Außerdem sind die mechanischen Eigenschaften Silikons eher mäßig.

Temperaturbeständigkeit: -55°C / -60°C bis +210°C (Heißluft)

NBR (Nitril-Butadien-Kautschuk)

NBR weist gute mechanische Festigkeitswerte auf und hat abhängig von der Materialmischung eine gute Wärmebeständigkeit. NBR bietet eine gute Beständigkeit gegen Wasserglykole, Hydrauliköle und Öl-in-Wasser-Emulsionen, Mineralöle und Mineralölprodukte, tierische und pflanzliche Öle sowie Benzin und Heizöl und ist dadurch sehr gut in der Dichtungstechnik einsetzbar.

NBR wird häufig für die Herstellung von Gummiprofilen verwendet. Aufgrund der hohen Abriebfestigkeit ist es ebenfalls prädestiniert für die Gummiformteil-Herstellung.

NBR hat eine schlechtere Ozon- und Witterungsbeständigkeit und ist brennbar. In aromatischen und chlorierten Kohlenwasserstoffen sowie polaren Lösungsmitteln kann es zur Quellung kommen.

Temperaturbeständigkeit: -30 bis +100°C, verhärtet in Heißluft, Öle bis +120°C, Wasser bis +80°C, spezielle Mischungen bleiben bis –55 °C kälteflexibel.

NR (Naturkautschuk)

NR weist eine sehr hohe Zugfestigkeit, Kälteflexibilität und Elastizität sowie exzellente dynamische Eigenschaften vor. Zudem hat Naturkautschuk eine starke Festigkeit und Stoßelastizität sowie hohe Bruchdehnung und gute Abriebfestigkeit.

NR bietet optimale Voraussetzungen für Gummi-Fortmeile und kommt häufig bei der Formteilherstellung zum Einsatz. Auch bei spezifischen Gummi-Profilen findet man Naturkautschuk in der Herstellung. Generell werden z.B. Autoreifen, Dichtungen, Schläuche, Membranen, Schwämme, Schuhsohlen, Gummistiefel, Handschuhe daraus hergestellt.

NR ist nicht beständig gegen Mineralöle und Mineralfette. Ohne Zugabe von entsprechenden Schutzmitteln hat Natur-Kautschuk eine geringe Alterungs-, Hitze- und Ozonbeständigkeit.

Temperaturbeständigkeit: -40 bis +80°C

PVC (Polyvinylchlorid)

PVC ist ein stabiler Werkstoff der besonders widerstandsfähig ist: witterungsbeständig, chemikalienbeständig, korrodiert nicht und ist schwer entflammbar. In der Dichtungstechnik kommt PVC häufig in der Profilherstellung vor. AS-KA bietet verschiedene Profile wie z.B. Klemmprofile aus PVC an.

Weich-PVC verhärtet in Benzin und Öl. Es entstehen Dioxine bei der Verbrennung.

Temperaturbeständigkeit: -10 bis +60°C

SBR (Styrol-Butadien-Kautschuk)

SBR hat eine sehr gute Abriebbeständigkeit und Zugfestigkeit, eine gute Alterungsbeständigkeit sowie gute Beständigkeit gegen Bremsflüssigkeiten. Diese Eigenschaftenkombination bietet beste Voraussetzungen für die Herstellung von Gummidichtungen und Gummi-Formschläuchen. Daher wird SBR sowohl bei der Herstellung der Gummiprofile, Gummiformteile und Gummiformschläuchen verwendet.

SBR hat eine geringe Beständigkeit gegen Öl, Kraftstoff und Lösungsmittel.

Temperaturbeständigkeit: -30 bis +80°C

 

 

 


Sicherheitshinweise

Bei den oben abgebildeten Informationen zu unseren Werkstoffen handelt es sich lediglich um Richtwerte. Diese entbinden den Kunden nicht von der Verantwortung im Umgang mit den Materialien. Elastomere haben eine begrenzte Lebensdauer. Regelmäßige Inspektionen sind unabdingbar.

 


Ihre AS-KA Ansprechpartner:

Herr B. A. Kenan Colakoglu

Herr B. A. Kenan Colakoglu
Vertrieb

Telefon: +49 (0) 2151-99 39 37
k.colakoglu@as-ka.de

Sprachen: deutsch türkisch englisch spanisch

 

Herr B. A. Sinan Colakoglu

Herr B. A. Sinan Colakoglu
Vertrieb

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s.colakoglu@as-ka.de

Sprachen: deutsch türkisch englisch

 

Frau Tutku Kozan

Frau Tutku Kozan
Vertrieb

Telefon: +49 (0) 2151-99 39 45
t.kozan@as-ka.de

Sprachen: deutsch türkisch englisch